Repression

Unser Protest wird von dem Leiter der Flüchtlingsisolationslager in Freudenstadt, Alpirsbach und Hallwangen zurückgewiesen. Er sagt, dass wir keine Chance hätten Geld für Lebensmittel zu bekommen. Gleichzeitig versucht er uns einzuschüchtern, um den Protest zu spalten: Er geht in jeden Raum und versucht herauszufinden, wer der “Führer” des Protestes ist. Die Flüchtlinge, die ihm Informationen geben, behandelt er ein bisschen besser.
Wir erklären, dass es keinen Anführer gibt! Wir haben alle die selben Probleme und kämpfen zusammen für unsere Rechte!

Our protest is refused by the chief of the refugee isolation camps in Freudenstadt, Alpirsbach and Hallwangen. He says to us: “You don’t have any chance to get money”. At the same time he tries to frighten us in order to divide the refugees: He goes in every room and tries to figure out who the “leader” of the protest is. The refugees giving him information are treated slightly better.
We say that there is no leader! Because everybody has the same problems we stand together and fight for our rights!
Advertisements

Unterstützung / Support

Wir brauchen dringend Unterstützung! Wir brauchen:
– Flyer, die entworfen und gedruckt werden müssen
– Hilfe bei der Pressearbeit
– rechtliche Unterstützung im Fall von Repressalien
– möglichst viele Schlafsäcke, Isomatten und Essen
– falls möglich (warme) Zelte
– Spenden für Fahrkosten anreisender Flüchtlinge und weitere entstehende Kosten
– und natürlich Solidarität vor Ort!

Urgent support is needed! We need:

– Flyers, which need to be designed and printed
– Support with the press work
– legal support in case of repression
– as much sleeping bags, sleeping mats and food as possible
– if possible (warm) tents
– Donations for transport cost of supporting refugees and other costs that might appear
– and of course solidarity on the spot!

Landkreis Freudenstadt: Flüchtlinge protestieren gegen Essenspakete

Landrat Rückert (CDU) will an der Diskriminierung durch Sachleistungen festhalten

Am 20. November protestierten Flüchtlinge aus dem Landkreis Freudenstadt für eine menschenwürdige Behandlung. Sie forderten die Abschaffung der Lebensmittelpakete und die Umstellung auf Geldleistungen, wie dies im Zuge der Übergangsregelungen des Flüchtlingsaufnahmegesetzes bereits in mehreren Stadt- und Landkreisen umgesetzt wurde. In einem Schreiben an den Flüchtlingsrat erklärte Landrat Rückert vor Kurzem, dass der Kreis Freudenstadt das Sachleistungssystem beibehalten wolle, vor allem aus finanziellen Gründen. Die Rechnung scheint dort aufzugehen: Wenn ein gewisser Prozentsatz der Flüchtlinge die Essenspakete nicht annimmt und vom Leistungsbezug abgemeldet wird, lässt sich dadurch für den Landkreis gut sparen. via Flüchtlingsrat BW